Kurz, knapp und klar ist das Kommunikationsverhalten von jungen Mitarbeitern. Die ältere Generation hingegen kommuniziert eher weitschweifend und persönlich. Das ergab eine aktuelle Studie des bso Verbandes.

Die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Generationen hat sich im Arbeitsalltag bewährt und die unterschiedlichen Lebenserfahrungen ergänzen sich. Auf der anderen Seite können die verschiedenen genutzten Kommunikationswege auch zu Missverständnissen und Problemen führen. Laut der Umfrage haben die ungleichen Kommunikationsweisen bei immerhin 12 Prozent aller Unternehmen eine negative Auswirkung bei der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt.

Junge Mitarbeiter sind meist in der digitalisierten Welt zuhause und nutzen daher gerne E-Mail oder Plattformen, um andere und mehrere Mitarbeiter gleichzeitig zu erreichen. Ältere Arbeitnehmer würden tendenziell lieber zum Telefon greifen und die gewünschte Person persönlich ansprechen.

In der Studie des bso wurden 450 Personalleiter und Geschäftsführer mit direkter Personalverantwortung, sowie 1.003 Arbeitnehmer im Bürobereich zu diesem Thema befragt. Es hat sich gezeigt, dass 40 Prozent aller befragten Personalleiter beobachten konnten, dass die unterschiedlichen Generationen gelegentlich aneinander vorbeireden würden. Die konkret ausgesprochenen Anliegen und Wünsche der Arbeitnehmer unter 30 Jahren stießen bei Älteren oft auf Ablehnung. Umgekehrt sei das Anliegen der älteren Mitarbeiter nicht selten zu ausführlich und wird daher als zeitraubend empfunden.