Schlagwort: Führungskräftemangel

„Leistungsstarke Wissensträger“ – Vojtech Demovic im Gespräch mit Digital Engineering

Vjtech Demovic, ASE Experte und im ASE Beirat F&E und Produktmanagement;

Vojtech Demovic ist Beirat und Senior Partner der ASE Automotive Senior Experts GmbH. Zuvor war er unter anderem Leiter des Produktmanagements der VW-Tochter SKODA, alleiniger Geschäftsführer der Porsche Engineering Services GmbH und Technikvorstand der Sachsenring Zwickau AG.“

Im Zeitalter alternativer Mobilitätskonzepte und tiefgreifender Neuorientierung der Antriebswelten sind Innovationskraft der Unternehmen und Beherrschung der Komplexität von fundamentaler Bedeutung. Doch neben allen Errungenschaften in der IT-Entwicklung und der Nutzung digitaler Werkzeuge in der Fahrzeugentwicklung stellen die Mitarbeiter letztendlich die Verkörperung der Kernkompetenzen dar, sagt Vojtech Demovic, Beirat und Senior Partner der ASE Automotive Senior Experts GmbH, einem Vermittlungsportal für hochqualifizierte und operativ erfahrene Führungskräfte im Ruhestand. Im Interview erläutert er technische Herausforderungen der Autobranche, den Einfluss des demografischen Wandels sowie das Leistungsangebot von ASE.

Vojtech Demovic im Gespräch mit dem Magazin Digital Engineering.

DIGITAL ENGINEERING Magazin: Herr Demovic, Sie blicken auf 35 erfolgreiche Berufsjahre in der Flugzeug- und Automobilindustrie zurück. Nun engagieren Sie sich im Beirat und im Management von ASE. Was treibt Sie an, sich im „wohlverdienten Ruhestand“ neuen Herausforderungen zu stellen?
Vojtech Demovic: Zunächst mal die ungeteilte Faszination für neue Herausforde- rungen und Gestaltungsmöglichkeiten. In leitenden Positionen auf Hersteller- wie auch Zuliefererseite tätig, wurde das Thema „Optimierung der Produktentstehungsprozesse“ zu meinem Leitmotiv. Mit diesem Wissen möchte ich vor allem die Engineering-Kompetenz und das Produktmanagement von ASE Automotive stärken sowie entsprechende Impulse für die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft des Unternehmens geben.

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Demografiewandel verstärkt Deutschlands Fach- und Führungskräftemangel: Neue Ideen als Chance

Mannheim, 02. April 2012. Der Mangel an Fach- und Führungskräften in Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem ernst zu nehmenden Problem und bleibt ein wichtiges Thema in Politik, Forschung und Medien. „Wir sehen die ersten Anzeichen eines Fachkräftemangels, der dieses Land stärker verändern wird, als die Krise es getan hat. Den Silberschatz des Alters zu entdecken, wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein“, teilte Bundesarbeitsministerin von der Leyen kürzlich in den Medien mit. Auch die OECD warnt in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht vor einer Schwächung der deutschen Wirtschaft durch eine alternde Gesellschaft und einen zunehmenden Fachkräftemangel. Die Erwerbstätigenzahl nimmt laut Prognose ab 2016 bis 2025 jährlich um rund 0,5 Prozent ab. Als Gegenmaßnahmen empfehlen die OECD-Experten mehr Beschäf-tigungsanreize für Ältere und Frauen. Laut FORSA-Umfrage bestätigen acht von zehn Personalchefs, dass die Rekrutierung von Fachkräften in den letzten Jahren schwieriger geworden ist. Dabei sind große Unternehmen stärker betroffen, da komplexe Strukturen mehr Führungspersonal bedingen. Die Ursachen für Deutschlands Fach- und Führungskräftemangel sind vielschichtig. Sie liegen einerseits in der Bildungs- und Hochschulpolitik und andererseits gibt es im Zuge des demografischen Wandels immer weniger qualifizierten Nachwuchs, der durch Ruhestand entstehende Stellen besetzen kann. Entsprechend verstärkt der Demografiewandel die speziellen Arbeitsmarktprobleme durch Fach- und Führungskräftemangel Jahr für Jahr. Das schwächt zwar kurzfristig nur einzelne Unternehmen und Branchen, aber langfristig betreffen die wirtschaftlichen Auswirkungen alle.

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„Wissen erhalten“ – Petra Reiner, Personalleiterin Schaeffler Gruppe

Petra Reiner, Personalleiterin Schaeffler Gruppe

Die Automobilindustrie sucht händeringend Fach- und Führungskräfte – weil es viel zu tun gibt. Die Schaeffler Gruppe setzt neben intensiver Nachwuchsförderung auch auf Senior-Experten: aus dem eigenen Haus, künftig auch von außerhalb wie Petra Reiner, Personalleiterin, Schaeffler Gruppe erläutert.

Frau Reiner, es wird viel diskutiert über den Fach- und Führungskräftemangel in der Automobil-industrie. Wie beurteilen Sie die Situation?
Der Fach- und Führungskräftemangel ist – nicht nur in der Automobilindustrie – zweifellos brisant, wobei wir die aktuelle Situation jedoch eher in dem enorm gestiegen Bedarf als in einem konkreten Mangel an geeignetem Personal sehen. Die gesamte Automobilindustrie hat die Finanz- und Wirtschaftskrise zum Glück schneller überwunden als zunächst erwartet: Im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern müssen wir kreativ sein.

Einige Unternehmen wie zum Beispiel BMW verabschieden ihre Führungskräfte mit 60 Jahren in den Ruhestand. Ist das noch zeitgemäß?
Als Unternehmen sollte man darauf reagieren können, wenn Mitarbeiter noch nicht in den Ruhestand gehen möchten und das Unternehmen diese, ihre Expertise und ihren Erfah-rungsschatz auch nicht verlieren will.

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