Schlagwort: Führungskraft

Artikel in der Financial Times Deutschland

03. Dezember 2012. Einmal Manager, Burnout, Rente und zurück. Autor Philipp Elsbrock berichtet über ASE Senior Experten Wolf Vetter, ein ehemaliger Daimler-Manager, der sich mit 57 Jahren wegen Burnout zur Ruhe setzte. Doch nur Freizeit war ihm nicht genug. 2010 registrierte er sich bei ASE. Seitdem arbeitet er jährlich freiweillig für ein paar Monate Vollzeit, um den Rest des Jahres seinen Ruhestand zu genießen. Als ASE Senior Experte war er bisher unter anderem bei dem Unternehmen BorgWarner als Leiter für ein Werk in Thüringen im Einsatz.

Der gesamte Artikel ist am 03. Dezember 2012 in der Financial Times Deutschland erschienen.

Autor: Philipp Elsbrock, FTD

 

Manager aus Leidenschaft

Marek Emil Dziwetzki, Senior Expert in der Automobilzuliefer-industrie: „Die Kundenzufriedenheit motiviert mich, auch heute noch."

Marek Emil Dziwetzki, Senior Expert in der Automobilzuliefer-industrie: „Die Kundenzufriedenheit motiviert mich, auch heute noch."

Über 30 Jahre Praxiserfahrung in der Autoindustrie, Führungstalent und nach wie vor große Ambitionen, Neues zu kreieren und Bestehendes zu verbessern – das ist das Profil von Marek Emil Dziwetzki. Auf Vermittlung von ‚Automotive Senior Experts’, kurz ASE, leitet er ein Modernisierungsprojekt bei einem deutschen Zulieferer in Osteuropa – als Manager auf Zeit.

Wenn die Rede auf den „wohlverdienten Ruhestand“ kommt, holt Marek Emil Dziwetzki erstmal tief Luft, dann kommt’s in knappen Worten: „Sofa und Glotze oder Traumschiff. Alles nichts für mich.“ Der 66-Jährige steht mittendrin im Manager-leben und das ist ihm gerade recht. „Der Mensch muss etwas von sich der Gesellschaft geben und Neues kreieren“, sein Credo. Nicht voranzukommen, auf der Stelle zu treten und wenn’s an einem noch so schönen Rentnerplätzchen wäre, für den begeisterten Motorradfahrer Dziwetzki kommt das nicht in Frage.

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Mangelware Führungskraft

Es sind die Babyboomer aus den späten 50er- und frühen 60er Jahre, die heute in Führungspositionen arbeiten. In den nächsten zehn Jahren werden viele von ihnen in den Ruhestand gehen – und der „Unterbau“ an geeignetem Nachwuchs ist gerade in der Automobilindustrie dünn. Was tun?

Die gute Nachricht: Der aktuelle Führungskräftemangel stabilisiert die Managergehälter. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Die schlechte Nachricht: Es wird eng auf dem Markt der Führungskräfte, egal wie viel man bereit ist, ihnen zu zahlen. Vor allem der demografische Wandel entzieht dem Führungskräftemarkt Menschen – und der Gesellschaft Wohlstand. Die Studie „Arbeits-landschaft 2030“, erstellt von der Prognos AG im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), schreibt: „Bis zum Jahr 2030 entsteht eine Arbeitskräftelücke von 5,2 Millionen Personen, die kumuliert einen Wohlstandsverlust von rund 3,8 Billionen Euro bedeutet.“

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