Es sind die Babyboomer aus den späten 50er- und frühen 60er Jahre, die heute in Führungspositionen arbeiten. In den nächsten zehn Jahren werden viele von ihnen in den Ruhestand gehen – und der „Unterbau“ an geeignetem Nachwuchs ist gerade in der Automobilindustrie dünn. Was tun?

Die gute Nachricht: Der aktuelle Führungskräftemangel stabilisiert die Managergehälter. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Die schlechte Nachricht: Es wird eng auf dem Markt der Führungskräfte, egal wie viel man bereit ist, ihnen zu zahlen. Vor allem der demografische Wandel entzieht dem Führungskräftemarkt Menschen – und der Gesellschaft Wohlstand. Die Studie „Arbeits-landschaft 2030“, erstellt von der Prognos AG im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), schreibt: „Bis zum Jahr 2030 entsteht eine Arbeitskräftelücke von 5,2 Millionen Personen, die kumuliert einen Wohlstandsverlust von rund 3,8 Billionen Euro bedeutet.“

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