Autor: markengold PR (Seite 1 von 19)

Arbeitnehmer in Automobilbranche sehr zufrieden

Arbeitnehmer in der Automobilbranche sind ihrem Arbeitgeber treu verbunden. Das hat eine Jobstudie einer großen Unternehmensberatung festgestellt. Die Beschäftigten der Automobilbranche bestätigen mit ihrer Treue zum Unternehmen einen deutschlandweiten Trend. Denn deutlich über die Hälfte der Deutschen (69 Prozent) will laut Studie ihren Arbeitsplatz nicht wechseln.

Das Desinteresse an einem Arbeitsplatzwechsel kann nicht auf interne Aufstiegschancen zurückgeführt werden, da die Mehrheit der Arbeitnehmer nicht an einen Aufstieg in ihrer Firma glaubt. Diese kritische Einschätzung steigt mit zunehmendem Alter an. Hierbei glauben die Arbeitnehmer im Alter zwischen 51 und 60 Jahren am wenigsten an interne Karrierechancen. Ab 61 Jahren zeigen sich die Beschäftigten wieder hoffnungsvoller. Von ihnen glauben 45 Prozent an den eigenen Aufstieg im Unternehmen.

Die Gründe für das geringe Interesse am beruflichen Aufstieg liefert eine internationale Studie: Die Deutschen ziehen mehr Familienzeit einem guten Einkommen vor. Eine erfüllte Karriere wünschen sich nur 13 Prozent. Die große Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem aktuellen Job und die Zweitrangigkeit von Karrierechancen sind die entscheidenden Gründe für die Treue der Deutschen zu ihrem Arbeitsplatz – allen voran die Beschäftigten der Automobilbranche.

Dem Fachkräftemangel begegnen

In Deutschland werden im Jahr 2030 wegen des demografischen Wandels sechs Millionen Menschen auf dem Arbeitsmarkt fehlen. Fachkräftesicherung ist daher eine der größten Fragen am Arbeitsmarkt. Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und die Politik diskutieren in der dafür eingerichteten „Partnerschaft für Fachkräfte“, wie dem entgegengetreten werden könnte. Sie wollen insbesondere bereits vorhandenes Potenzial nutzen. Besonders wichtig sind Ältere und Frauen, aber auch Geringqualifizierte, Migranten, Zuwanderer und nun auch Flüchtlinge stehen auf dem Plan.

Seitdem die abschlagsfreie Rente auch mit 63 Jahren möglich ist, scheiden gut ausgebildete Fachkräfte früher aus dem Erwerbsleben aus. Die Politik ruft die Betriebe daher dazu auf, stärker auf die Bedürfnisse der Älteren einzugehen, um sie länger im Unternehmen zu halten. Dazu zählen z. B. altersgerechte Arbeitsplätze, eine Gesundheitsförderung sowie Weiterbildungsangebote. Die große Koalition berät über weitere Maßnahmen wie einen flexiblen Übergang vom Arbeitsleben in die Rente sowie der Vereinfachung einer Weiterbeschäftigung nach Erreichen des Rentenalters.

Auch Mütter sollen die entstehende Lücke etwas verringern. Eine moderne Familienpolitik soll es ermöglichen, die Familie und den Beruf besser zu vereinen, besonders mit flexiblen Arbeitszeiten und Kinderbetreuungsangeboten. Geringqualifizierte ohne Abschluss oder Langzeitarbeitslose stehen ebenfalls auf der Agenda, sie sollen dem Arbeitsmarkt nach einer Ausbildung zur Verfügung stehen. Allerdings kommt Deutschland kommt trotz dieser Mobilisierungen nicht ohne Zuwanderer aus. Bei den Flüchtlingen liegt eine große Chance, weil der Großteil jünger als 30 Jahre alt ist. Ihre Integration, angefangen bei der Sprache bis hin zu der notwendigen Qualifizierung, wird jedoch Jahre dauern.

Mehr Erfolg durch Vielfalt in der Mitarbeiterstruktur

Obwohl die Arbeitswelt sich stetig verändert, arbeiten Frauen nach wie vor in charakteristischen Frauenberufen und Männer in Männerberufen. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgefunden. Die Versuche, Frauen vermehrt an technische Arbeitsgebiete heranzuführen und Männer stärker für Pflegeberufe zu begeistern, verliefen bisher mit wenig Erfolg: Seit Mitte der 1970er Jahre ist die Zahl der Frauen in Frauenberufen nur um vier Prozent zurückgegangen.

Weitere Untersuchungen belegen, dass Vielfalt aber vor allem aus Unternehmersicht ein hohes Gut ist. Eine ausgewogene Mischung in Bezug auf Geschlecht, Alter, Studienrichtung und Nationalität stärkt den Zusammenhalt im Team. Zudem erwirtschaften Firmen mit gemischten Teams höhere Erträge, vor allem dann, wenn Frauen im Vorstand sind. Hier zu investieren lohnt sich. Zum einen verfügen gemischte Teams von Natur aus über eine größere Bandbreite. Zum anderen wäre ein größerer Frauenanteil in allen Bereichen und Branchen von Vorteil, da mehr als die Hälfte aller Uniabsolventen Frauen mit zum Teil sehr guten Abschlüssen sind.

Um ihre Attraktivität für Frauen zu steigern, bieten einige Unternehmen flexible Arbeitszeiten an. Die Kombination von Job und Familienleben kann so besser vereinbart werden. Gleichzeitig wird gezielt nach entsprechenden weiblichen Fachkräften gesucht, indem spezielle Recruiting-Veranstaltungen für Studentinnen und Absolventinnen organisiert werden. In Anbetracht des demografischen Wandels, dem Fachkräftemangel und den überwiegend weiblichen Hochschulabsolventen müssen Unternehmen zunehmend Frauen einbeziehen.

Automobilbranche: Optimierungsbedarf bei Online-Kontakt mit Kunden

Um potenzielle Kunden zu gewinnen, ist eine zügige Bearbeitung von Anfragen essentiell. In der Automobilbranche hat sich auf diesem Gebiet im Vergleich zu 2014 viel verbessert. Das zeigt eine Studie, die mit 14 Herstellern, die auf dem deutschen Markt tätig sind, durchgeführt wurde. Dabei wurden die Websiten der Hersteller bewertet und mehrere Anfragen für eine Probefahrt auf verschiedenen Online-Kanälen gestellt. Nach wie vor bestehe aber Optimierungsbedarf, da Interessenten bei einigen Kanälen mehrere Tage auf eine Antwort warten müssen.

Die Kontaktaufnahmemöglichkeiten über die Websiten wurden laut Studie im Vergleich zum Vorjahr optimiert. Auf den meisten Seiten gibt es Buttons zur Anfrage von Probefahrten für die Kunden und 93 Prozent aller OEMs haben solche Buttons zur Kontaktaufnahme auch auf ihren Landingpages eingebaut. Die Social Media Plattformen werden in der Automobilbranche ebenfalls zur Kommunikation genutzt. Auf Facebook-Anfragen wird durchschnittlich innerhalb von sechs Stunden geantwortet. Anders verhält es sich bei Twitter: Wurden Anfragen über den Kurznachrichtendienst im vergangenen Jahr noch zu zwei Drittel beantwortet, erfolgt nun gar keine Reaktion der OEMs.

Der Kontakt zwischen Hersteller und Händler birgt laut Studie das größte Optimierungspotential. Obwohl sich der Zeitraum der Beantwortung von Anfragen für Probefahrten über die offizielle Website eines Automobilherstellers zum Vorjahr von durchschnittlich fünf auf 1,5 Tage deutlich beschleunigt hat, werden 21 Prozent der an die Händler weitergeleiteten Anfragen überhaupt nicht beantwortet. Wird jedoch der Händler direkt über seine Website angesprochen, erhält der Interessent bereits nach durchschnittlich drei Stunden eine Rückmeldung.

 

Neues Förderprogramm in München: Mehr Elektroautos für Unternehmen

Um Unternehmen bei der Anschaffung von E-Autos zu unterstützen, gibt es nun ein Förderprogramm von der Stadt München. Gewerbetreibende können beim Kauf eines E-Fahrzeugs bis zu 5.500 Euro erhalten.
Doch die Resonanz der Unternehmen fällt bisher nicht so positiv aus wie erhofft – die Ursachen dafür sind verschieden.

Eine Carsharing-Firma argumentiert gegen die Umrüstung auf E-Autos, da es nicht genügend öffentliche Ladesäulen gibt. Erst wenn dieses infrastrukturelle Problem gelöst ist, mache die Umrüstung Sinn.
Für andere Branchen wie dem ambulanten Pflegedienst seien E-Fahrzeuge noch kein Thema, da zum einen die Anschaffung trotz Förderung noch zu kostenintensiv ist und zum anderen der E-Markt für Elektroautos im Bereich des Krankentransports keine passenden Modelle bereit halte.

Die Stadt plant nun eine Anhebung der Förderung auf eine feste Summe von 4.000 Euro pro Fahrzeug und eine Art „Abwrackprämie“ in Höhe von 1.000 Euro für das Abschaffen des alten Autos mit herkömmlichem Getriebe. Wenn sich das Unternehmen verpflichtend dazu entscheidet, die E-Fahrzeuge zu 100 Prozent mit Ökostrom zu betreiben, gibt es weitere 500 Euro Zuschuss. Mit diesem finanziellen Anreiz sollen mehr Unternehmen zur Umrüstung auf E-Fahrzeuge bewegt werden.

 

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