Monat: September 2015

Neues Förderprogramm in München: Mehr Elektroautos für Unternehmen

Um Unternehmen bei der Anschaffung von E-Autos zu unterstützen, gibt es nun ein Förderprogramm von der Stadt München. Gewerbetreibende können beim Kauf eines E-Fahrzeugs bis zu 5.500 Euro erhalten.
Doch die Resonanz der Unternehmen fällt bisher nicht so positiv aus wie erhofft – die Ursachen dafür sind verschieden.

Eine Carsharing-Firma argumentiert gegen die Umrüstung auf E-Autos, da es nicht genügend öffentliche Ladesäulen gibt. Erst wenn dieses infrastrukturelle Problem gelöst ist, mache die Umrüstung Sinn.
Für andere Branchen wie dem ambulanten Pflegedienst seien E-Fahrzeuge noch kein Thema, da zum einen die Anschaffung trotz Förderung noch zu kostenintensiv ist und zum anderen der E-Markt für Elektroautos im Bereich des Krankentransports keine passenden Modelle bereit halte.

Die Stadt plant nun eine Anhebung der Förderung auf eine feste Summe von 4.000 Euro pro Fahrzeug und eine Art „Abwrackprämie“ in Höhe von 1.000 Euro für das Abschaffen des alten Autos mit herkömmlichem Getriebe. Wenn sich das Unternehmen verpflichtend dazu entscheidet, die E-Fahrzeuge zu 100 Prozent mit Ökostrom zu betreiben, gibt es weitere 500 Euro Zuschuss. Mit diesem finanziellen Anreiz sollen mehr Unternehmen zur Umrüstung auf E-Fahrzeuge bewegt werden.

 

Automarkt boomt in Europa

Seit zwei Jahren steigt der Verkauf von Autos in Europa und gleicht so die Verkaufsflaute in China aus.

In China verzeichnet der Absatzmarkt für die deutschen Autohersteller derzeit einen Rückgang. Dafür kann in der Europäischen Union ein deutlicher Zuwachs verbucht werden. Am meisten floriert der Absatzmarkt in Spanien mit einem Plus von 23,3 Prozent. Die Hersteller in Italien konnten ihre Verkäufe um 10,6 Prozent steigern, während in Frankreich und Großbritannien rund 10 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkauft wurden. Der deutsche Absatzmarkt verbucht mit einem Plus von 6,2 Prozent zum Vorjahr ebenfalls einen deutlichen Anstieg.

Nach jahrelanger Krise erholt sich die Nachfrage in Europa nun und gleicht so die Verkaufsflaute in China aus. Denn im weltgrößten Automarkt China droht erstmals seit fast 20 Jahren ein Rückgang der Verkaufszahlen. In Europa hingegen ist bereits seit zwei Jahren der Aufwärtstrend zu beobachten.

Die deutschen Autohersteller Daimler und BMW können mit einem Plus von 23,3 Prozent und 21,4 Prozent den größten Zuwachs in Europa verbuchen. Auch Volkswagen befindet sich mit seinen Marken VW, Audi, Skoda und Seat mit 5,1 Prozent im Aufschwung.

ASE Automotive Senior Experts präsentiert sich auf dem Maschinenbau-Gipfel

Der Deutsche Maschinenbau-Gipfel lädt am 13. und 14. Oktober 2015 unter dem Motto „Zukunft produzieren“ nach Berlin ein. Der Fokus wird auf dem Thema Industrie 4.0 und somit auf Deutschlands Innovationsindustrie liegen. ASE wird bei dem Gipfel einen Stand haben und präsentiert sich dort als Aussteller mit einem Rennwagen der GT3 Serie, der schon in Hockenheim, Spa, Zolder und an anderen Rennen teilgenommen hat.

Das Interim Management Vermittlungsportal ASE Automotive Senior Experts wird auf dem deutschen Maschinenbau-Gipfel mit einem Stand vertreten sein. Das Unternehmen vermittelt seit 2009 qualifizierte und erfahrene Führungskräfte im Ruhestand an die Automobil- und Zuliefererindustrie. Mittlerweile haben sich 2.000 Senior-Experten bei ASE registriert.

8. Deutscher Maschinenbau-Gipfel
13. und 14. Oktober 2015
Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26

Ein zentrales Thema des diesjährigen Maschinenbau-Gipfels ist die Industrie 4.0 – die vierte industrielle Revolution. Die virtuelle Welt wird durch die Industrie 4.0 mit der realen Welt von Maschinen verbunden. Dabei konzentriert sich der Maschinenbau nicht nur auf seine Produktion, sondern auch auf seinen Nachwuchs und seine Fachkräfte, auf seine Märkte und seinen Beitrag zur Modernisierung der Gesellschaft. Deshalb soll auf diesem Gipfel auch der Maschinenbau als Arbeitgeber betrachtet werden und über die Arbeitschancen in Ländern wie China und Iran diskutiert werden sowie darüber, wie sich mit Energieeffizienznetzwerken Geld verdienen und zugleich die Infrastruktur für alle verbessern lässt.

 

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