Monat: Februar 2015

Nationale Bildungskonferenz Elektromobilität informiert über neue Anforderungen an die Ausbildung

Ressourcenknappheit und steigende Umweltbelastung lassen nicht nur Forschung, Produktion und Entwicklung im Automobilsektor neue Wege gehen. Die neuen nachhaltigen Mobilitätssysteme stellen auch neue Herausforderungen an die Ausbildung. Denn: Wenn Deutschland fit für Elektromobilität sein will, sind qualifizierte Fachkräfte gefragt. Das ist der Hintergrund für die 2. Nationale Bildungskonferenz Elektromobilität, die am 23. und 24. Februar 2015 in Berlin stattfinden wird. Die Besucher werden über den aktuellen Stand der Aus- und Weiterbildungen in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus bietet sie eine Diskussionsplattform, um sich über Änderungen bei den Anforderungen und Herausforderungen sowie über Lösungsansätze auszutauschen.

Außerdem wird auf der Tagung die Kompetenz-Roadmap weiterentwickelt und ausgebaut, die 2011 bei der 1. Nationalen Bildungskonferenz Elektromobilität erarbeitet wurde. Darin sind die wichtigsten Handlungsempfehlungen für die Aus- und Weiterbildung im Bereich Elektromobilität zusammengefasst.

Roboter bei VW und Stellenaufbau bei Opel

Die Fahrzeugproduktion bei Volkswagen soll in der Zukunft laut Personalvorstand Horst Neumann größtenteils von Robotern übernommen werden. Die Fertigungsautomaten werden an den Stellen der Produktion eingesetzt, wo körperlich anstrengende Arbeit gefragt ist. Aber VW gibt Entwarnung: Mit dieser Umstellung sind keine Entlassungen verbunden. Der Grund: Viele Mitarbeiter aus den geburtenstarken Jahrgängen gehen jetzt in Rente. Die Arbeiter sollen in Zukunft höher qualifizierte Tätigkeiten übernehmen, die auch körperlich weniger belastend sind. Der Grund für die Digitalisierung ist nach Angaben des Unternehmens, dass Fertigungskosten gesenkt werden sollen.

Der Automobilhersteller Opel hingegen will in diesem Jahr mehrere hundert neue Mitarbeiter einstellen. Nach vielen Jahre der Restrukturierung geht es jetzt mit dem Konzern wieder bergauf. Tätigkeiten, die zeitweise von anderen Unternehmen durchgeführt wurden, werden jetzt wieder von Opel selbst übernommen. Damit werden allein im Werkzeug- und Prototypenbau 125 neue Stellen geschaffen.

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