Monat: Dezember 2014

Neue Stiftung: Mehr Ingeneurinnen für Toyota

Der Frauenanteil unter Ingeneuren ist gering – in Japan sogar noch geringer als in Deutschland. Nun will Toyota um weiblichen Nachwuchs werben und hat dafür eine neue Stiftung gegründet.

Damit möchte TMC mehr Frauen für technische Berufe begeistern, Karrierechancen in der Automobilproduktion aufzeigen und Frauen für ein technisches Studium interessieren. Die Stiftung wird zunächst nur in Japan tätig. Gerade mal jede zehnte Studierende eines naturwissenschaftlichen Faches ist in Japan weiblich, noch geringer falle der Anteil bei den Studiengängen Elektrotechnik oder Maschinenbau aus. Dabei sind besonders in der Automobilindustrie und der Verkehrsbranche Ingeneurinnen sehr gefragt. Toyota ist überzeugt, dass eine aktivere Rolle von Frauen in der technischen Entwicklung der Auto- und Zulieferindustrie zu langfristigem Wachstum und noch besseren Autos führt.

Mitarbeiter: Daimler streicht, Porsche stockt auf

Während in Daimler-Werk in Mannheim Stellen gestrichen werden sollen, hat Porsche seine Mitarbeiterzahl im Jahr 2014 gesteigert.

Der Sportwagenbauer will zudem in den kommenden Jahren sein Personal weiter verstärken: „Bis spätestens 2020 sind 25.000 Beschäftigte durchaus möglich“, sagte der Arbeitsdirektor von Porsche.

Durch die Neuausrichtung der LKW-Komponenten-Produktion bei Daimler fallen im Motorenwerk in Mannheim dagegen mittelfristig 500 Stellen weg. Ausgeschlossen sind betriebsbedingte Kündigungen, zudem sollen die Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden. Im Gegenzug werden von Daimler 500 Millionen Euro bis Ende 2016 in den Standort mit aktuell mehr als 5.000 Mitarbeitern investiert. Von der Neuausrichtung sind auch die Standorte in Kassel und Gaggenau betroffen: während in Gaggenau neue Stellen geschaffen und 800 Millionen Euro investiert werden, fallen in Kassel 300 Arbeitsplätze bis 2021 weg und 450 Millionen Euro werden ins Werk gesteckt. Insgesamt fällt damit der Stellenabbau nicht so hoch wie befürchtet aus: Zunächst war in Zeitungsberichten die Rede von über 2.000 Stellen an allen drei Standorten.

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